Anfrage an den Bürgermeister zum Thema Krippenplätze in Ashausen

Anfrage: Unterbringungsmöglichkeiten der Krippenkinder: KITA-Ashausen

Sehr geehrter Herr Wilcke,

durch die baulichen Mängel an der Kindertagesstätte in Ashausen und dem damit verbundenen
vorläufigen Baustopp durch den Kreis, ergibt sich, dass die angemeldeten Kinder nicht in ihre
neuen Räumlichkeiten ziehen können. Für die Kindergartenkinder zum Glück kein Problem, da
sie bis zur Fertigstellung im derzeitigen Gebäude untergebracht werden können. Probleme könnte
es aber bei den Krippenkindern geben.
Da Eltern, die unter in Aussichtstellung eines Krippenplatzes einen Arbeitsplatz angenommen
haben, diesen jedoch nicht beliebig auf einen späteren Termin verschieben können (was bei der
derzeitigen Arbeitsplatzsituation sicher jedem klar ist) möchten wir anregen folgende Optionen
für Notfälle zu klären:
1. ist es möglich in der frei gewordenen Wohnung des Hausmeisters Raum für Kinder zu
schaffen, bis der Neubau fertig ist? Dabei sollte berücksichtigt werden, wenn die
Krippenkinder, was wahrscheinlich ist, nicht im Obergeschoss untergebracht werden
können, vielleicht größere Kinder die Räume nutzen und im Erdgeschoss Raum für die
Kleinen ist.
2. ist es möglich, in den bereits bestehenden Krippen, kurzfristig die Gruppengröße
um 1 bis 2 Kinder zu erhöhen um in Härtefällen helfen zu können?
Uns ist klar, dass alle Optionen keine idealen Lösungen sein können und diese
Unterbringungsmöglichkeiten ausschließlich nur für die Eltern oder alleinerziehenden
Mütter/Väter zur Verfügung stehen, die sonst keine Möglichkeit haben die Kinder unterzubringen
und im schlimmsten Fall ihre Arbeitsstelle wieder verlieren würden.

Mit freundlichen Grüßen
für die BIGS
Dieter Lemmermann